






Das Internet hat sich sehr weit entwickelt und wird sehr stark genutzt. Das sollte (spätestens durch einige Artikel hier im Blog) bekannt sein. Im Laufe der Zeit wurden aber auch immer mehr Geräte entwickelt, die internetfähig sind. Und diese Geräte werden auch immer kleiner. Laptops sind nur die Spitze des Eisbergs. Mit vielen Handys kann man heutzutage ins Internet und auch selbst iPods in manchen Versionen sind internetfähig. Der Kunde, der so ein Produkt kauft, möchte meistens auch diese Funktion nutzen können und zwar vor allem wenn er nicht zu Hause ist. Denn dort hat man ja bereits einen Computer und einen Internetanschluss.
Es ist also notwendig, eine Infrastruktur zu schaffen, die es ermöglicht, an möglichst vielen – oder besser noch allen – Orten auf der Welt mit den Geräten ins Internet zu kommen. Das Nutzen von eigenem WLAN und denen der Freunde ist dabei ziemlich unbefriedigend, schafft man es doch höchstens 100 Meter (Schätzung!) um den Router herum, ein stabiles Signal zu kriegen.
Telekommunikationsbetreiber, die ja auch die entsprechenden Geräte verkaufen, haben auf dieses Problem reagiert und Netze wie UMTS geschaffen. Diese Netze setzen sich allerdings (noch) nicht durch; auch bei "Computerfreaks" nicht. Und das hat mehrere nachvollziehbare Gründe:
Kosten: der Zugang zum UMTS-Netz ist (verglichen mit anderen Möglichkeiten, ins Internet zu gehen) ziemlich teuer.
Geschwindigkeit: UMTS ist für den DSL-verwöhnten Surfer sehr langsam.
Kompatibilität: nur bestimmte Geräte unterstützen UMTS „von Haus aus“; oft muss man spezielle Empfänger zukaufen.
Fast alle Geräte, die in irgendeiner Form internetfähig sind, unterstützen WLAN. Es bietet sich also als Standard für Drahtlosinternet sehr an. Hinzukommt, dass WLAN sehr leicht einzurichten und zu betreiben ist. Zu sehen ist das zum Beispiel in manchen Restaurants oder Hotels, wo man bereits jetzt über einen sog. Hotspot mit beliebigen Geräten über WLAN im Internet surfen kann.
Leider gibt es Leute, die ihr WLAN unfreiwillig zum Hotspot machen, weil sie ihr Netz nicht sichern. Das ist gefährlich, weil es dann nicht nur von dankbaren Mitmenschen zum Surfen verwendet wird, sondern auch von Kriminellen, die ihre Aktivitäten so über einen fremden Internetanschluss betreiben. Am Ende haftet der Anschlussbesitzer für diese Aktivitäten.
In Zukunft wird mobiles Internet wohl eine sehr wichtige Rolle spielen. Grade Dienste wie Twitter leben von diesen Entwicklungen (denn per SMS ist Twitter nur sehr eingeschränkt nutzbar). Wohin die Entwicklung letztendlich geht, bleibt abzuwarten.
Ein Vorschlag dieserseits wäre die WLANs aller Haushalte zu benutzen, um einen allumfassenden Internetzugang zu schaffen. Die Geräte dafür müssten dann so entwickelt sein, dass jeder Nutzer erfasst wird, sodass nicht der Besitzer im Konfliktfall haftet. Denn sogar in dörflichen Regionen sind WLANs weit verbreitet, sodass diese Variante ist sehr kostengünstig und massenkompatibel ist.
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Autor: David | Update: 02.07.'09 | Nach oben | Kommentieren | Impressum | Mitmachen | Zufall
#4: 11.06.'10:
PSYCHO X
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#3: 25.05.'10:
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